Berg Rad Blog

länger, höher, schneller

Alpentour 2013

Die erste Alpentour mit meinem großen Sohn und einem gleichaltrigem Kumpel führte uns auf teilweise bekannten Pfaden über den Hauptkamm und wieder zurück.

Für mich war die erste Herausforderung eine passende Runde für die 2 Elfjährigen zusammenzustellen – was kann man den Jungs so zumuten. Also erst einmal vorsichtig herantasten: in erster Linie sollte es Spaß machen. Nach einigem hin und herschieben entschieden wir uns für Weerberg als Startort und ich bastelte in bewährter Manier bei bike-gps eine kleine Runde mit 4-5 Etappen und der Bahnoption.

Montag dann das Auto voll geladen und ab nach Österreich, die Jungs hatten ihren Müttern die Fullys aus dem Kreuz geleiert, der Spassfaktor war also schon einmal gegeben. Im Hotel hieß es dann Bikes fahrfertig machen und schon einmal Energie bunkern.

Tag 1: Erste Kraftprobe gemeistert

Unsere erste Etappe ging von Weerberg über das Geiseljoch nach Vorderlanersbach. Nach einem ausgiebigen Frühstück und dem obligatorischen Startbild ging es erst auf Asphalt und später auf Schotter bergan zur Weidener Hütte. Die größte Herausforderung für die Jungs war der lange Anstieg – jedoch ohne technische Finessen. Fazit: Rollt!

Strecke: 33,89 km und 1645 Hm

Tag 2: Vor dem Gewitter fertig geduscht beim Abendbrot

Heute ging es zum Start erst einmal einige Kilometer bergab ins Zillertal, um uns dann im Zemmtal auf Asphalt zum Schlegeispeicher hinaufzukurbeln. Auf der Staumauer gab es die obligatorischen Fotos und in der Hütte ein Süppchen zur Stärkung für den nun folgenden Pfad zum Pfitscherjoch. Dieser Pfad über die Hochebene hält ein paar Schmankerl parat und hat den Jungs am besten gefallen.

Oben angekommen zog es sich zu und es wurde recht zugig und frisch, also schnell das Standardprogramm abgespult: Riegel zur Stärkung, warm anziehen und Grenzübertrittsfoto. Auf dem breiten Schotterweg schossen wir ins Tal: kurz gebremst von einem Bagger, welcher gerade mannsgroße Steine am Wegesrand zu einer Mauer puzzelte und kurze Zeit später ein entgegen kommender LKW. Aber alles gemeistert und ab in Tal, im Pfitschtal dann noch ein paar Kilometer bis St. Jakob gerollert und rechtzeitig vor dem Regen eine Unterkunft gesucht und bezogen.

Strecke: 51,51 km und 1605 Hm

Tag 3: Kettenriß, Regen und eine Hütte für uns

Nachdem es gefühlt die ganze Nacht geregnet hatte, hörte es pünktlich mit dem imaginären Wecker auf und so konnten wir die Regensachen im Rucksack lassen. Wir machten uns nach dem Frühstück mit frisch geölten Ketten auf den Weg nach Sterzing. Doch nach kurzer Fahrt – wir hatten den Ort noch nicht verlassen, war eine Zwangspause in Form einer gerissenen Kette angesagt. Nach Beseitigung des Schadens, war das heutige Zwischenziel klar – eine neue Kette. So rollten wir ohne Zwischenfälle bergab und kamen recht bald in Sterzing an und machten uns sodann auf die Suche nach einem Bikeshop. Nach einigem Zickzack wurden wir fündig und konnten die Kette erneuern. So ging es dann vor dem Mittag in Richtung Brenner Grenzkammstraße.

Strecke: 61,18 km und 1788 Hm

Tag 4: Abfahrt und gechillt durchs Inntal

Strecke: 60,37 km und 422 Hm

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: