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länger, höher, schneller

Salzkammerguttrophy 3. (und letzter) Versuch

Die A-Distanz wird wohl noch zu meiner 8. Symphonie zu werden.

Da Hagen seine Anmeldung vom letzten Jahr gut geschrieben bekam, entschloss ich mich ihm anzuschließen. Schließlich war meine Vorbereitung besser als im Vorjahr – was nicht wirklich schwierig war. Also gesagt getan, wieder angemeldet wieder A.

Die erste Überraschung gab es dann bei der technischen Kontrolle vor der Ausgabe der Startunterlagen.

  • „Deine Bremsbeläge sind runter, so kannst net starten!“
  • „Wie jetzt die habe ich erst letzte Woche neu reingemacht“
  • „Hier schau“
  • „Uopps, er hat recht“

Somit war die erste Herausforderung neue Beläge zu besorgen, da ich diese natürlich nicht eingepackt hatte. Auf dem Expo-Gelände hatte ich kein Glück, scheinbar hatten sich alle Oro Fahrer, entschlossen neue Beläge einzubauen. Langsam wurde es spät und ich unruhig, im letzten Laden am Ende von Bad Goisern hatte ich dann doch noch Glück und durfte meine Startnummer abholen.

Nachdem wir unsere Räder präpariert hatten ging es ins Zelt. Dummerweise spielten noch ein paar Kinder auf dem Fußballfeld auf dem wir schlafen wollten – aber irgendwann war Ruhe.

Nach einer viel zu kurzen Nacht, drängelten wir uns das Frühstück rein und rollerten zum Start. Um 5 der Startschuss und alle Müdigkeit scheint verflogen: Vollgas! An der Strecke schon die ersten Zuschauer, welche uns unermüdlich zujubeln – Hut ab!

Im Wald ist Hagen schon nicht mehr zu sehen, dafür eine lange Warteschlange vor der ersten Engstelle – ich könnte K*. Irgendwann ist diese passiert, aber alle schieben weiter, Mist. Mir ist kalt!

Irgendwie will es nicht laufen, nach 1h habe ich gerade mal 9 km auf dem Tacho und denke ernsthaft übers Aufgeben nach. Ich beschließe wenigstens bis zum Zeitlimit in Goisern (08:30 Uhr) zu fahren. Und kurbele weiter.

So richtig warm wird mir nicht aber ich kämpfe mich von Zeitlimit zu Zeitlimit. Irgendwann erklimmt ein Funke Hoffnung vielleicht ja doch weiter zu kommen als im letzten Jahr. Das Flachstück am Hallstädter See kann ich sogar wieder mal Vollgas fahren und einige wenige überholen. Doch die Hoffnung währt nicht lange und bröckelt dann am Salzberg – hier läuft mal wieder überhaupt nicht: ich muss schieben 😦 und auf der Roßalm wird klar, das wird wieder nichts. Am AP8 (km178) wird mir dann – wie im Vorjahr – der Chip abgenommen und das Leiden ist vorbei. Ernüchtert muss ich feststellen, das ich später als im Vorjahr bin. Der Verpflegungsstand ist schon abgebaut und so quäle ich mich hungrig auf der Straße zurück nach Goisern, Hagen ist schon am Zelt: er hat souverän gefinished! Starke Leistung, Glückwunsch!

 

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