Berg Rad Blog

länger, höher, schneller

Mad East Challenge 500 2013

Am Sonntag war es soweit, nach einem Ausfall letzte Woche sollte nun die erste Kraftprobe stattfinden. Wie im letzten Jahr hiess es für die Jungs Fahrradspartaktiade und für Sonntagsfahrer bei der Mad East.

Nach langem Überlegen und wenig Training entschied ich mich – mal wieder  – gegen die Stahlwertung und für das Fully, ich werde wohl alt und bequem.
Nach dem wir unsere Startunterlagen abgeholt hatten, kurzer Plausch mit den (Ex-)Kollegen und Bekannten: unter 5h ist eine Illusion für mich aber wenn sie das schaffen, bin ich neidisch.

10 ging es nach dem ersten Regenschauer – der war doch erst für Mittag angesagt – dann gleich zweimal den Skihang hinauf und auf die Runde. Nach 15km das erste rumpeln am Hinterrad und keine Pumpe bei: toller Start! Zum Glück kam Hagen von hinten angerollt und hatte eine Kartusche dabei, also den Schlauch gewechselt und weiter ging die Hatz – immerhin waren ein paar Plätze und Zeit verloren gegangen. Dummerweise fuhr sich das ganze etwas schwammig und die Sorge bestätigte sich nach weiteren 5km: das HR erneut platt. Nachdem eine nette Begleitung eines anderen Fahrers mit Platten nur die 29″ Riesenballons dabei hatte, erwies sich das Unglück eines anderen Fahrers als Glück für mich: er hatte beide Räder durchgehauen und wie ich nur einen Schlauch dabei. Diesen trat er an mich ab und war mir auch beim Aufpumpen behilflich – an dieser Stelle noch einmal eine großes Dankeschön an den Unbekannten Helfer!
Nun waren die Messen bzgl. Ergebniss endgültig gelesen, trotzdem versuchte ich mich wieder nach vorn zu arbeiten – was mir auch gelang. An der Verpflegung 2 kabelte ich einen Kollegen auf und kurbelte hastig weiter. Das Wetter hielt, die Frisur auch. Nur der Reifen – diesmal vorn versagte erneut und so stand ich bei km 72 erneut im Wald… nach kurzem Fluchen und Abwägen der Alternativen ging es zu Fuß mit atemberaubenden 7.2km/h weiter bis zum nächsten Streckenposten, zum Glück wollte Matze von der Organisation gerade wegfahren und konnte aufgehalten werden – ein neuer Schlauch war da nur die Pumpe fehlte erneut *argh*. Die Jungs von Orga packten mein Vorderrad ins Auto und düsten zu Tanke… während ich nun da so stand, überholten mich so einige Fahrer und 2 Begleitfahrzeuge boten mir Hilfe in Form einer MFG an, auf die ich zum Glück verzichten konnte.
Nach einer gefühlten Ewigkeit saß ich wieder auf dem Bike und versuchte nun „erholt“ herauszuholen, was ging. Der Satz des Tages geht an einen Biker, welcher mich erstaunt fragte: „Wo kommst Du den her“ – na von Hinten oder vom Pannendienst…
Mit 6:33 wurde ich im Ziel dann mit der Frage, ob ich noch Kaffee trinken gewesen wäre begrüsst. Über das Ergebnis braucht man eigentlich nicht zu diskutieren und ich bin mir eines Trainingszustandes immer noch im Unklaren. Mal sehe nwas noch geht.
Alles im Allen eine Topveranstaltung und nächstes Jahr hoffentlich Pannenfrei auf allen Etappen. Danke an die Orga und alle Helfer!

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