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Transalp Challenge 2012 – 4. Etappe

4. – Etappe: Nauders – Scoul:

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Der Spruch des Tages entstand gestern auf der Abfahrt von der Bergstation im Lift:

Thomas: „Morgen wird es eine richtige Genussetappe mit 2 Verpflegungspunkten und nur 52km“ worauf Hagen antwortete: „Da können wir die Flaschen ja weglassen“

Heute gab es erst einmal ein Superhotel Frühstück, welches wir richtig genossen. Dann ging es wie gewohnt zur Startaufstellung in Block D. Die Minuten bis zum Start tröpfelten mehr als sie verronnen – sie waren das einzige was tröpfelte, ansonsten lugte die Sonne zwischen den Wolken hervor – sodass die Regenjacke im „Handgepäck“ bleiben konnte. Dann ging es für mich erst einmal auf bekannten Pfaden los – was mir allerdings keinerlei Heimvorteil verschaffte :(. Immerhin gab es vom Start weg keinen Stau und so walzte sich das Feld den Berg hinauf. Wie gestern vorausgesehen ging es erst einmal im Schatten in den ersten Anstieg des Tages.

sportograf-30771553_lowresWir rollten gefühlt recht harmonisch nebeneinander und konnten uns durch das dichte Feld wühlen. Das Tempo war moderat und so kamen wir bald am ersten Verpflegungspunkt an der Bergkastelalm an, kurzer Halt zum Flaschen und Energie auffüllen und weiter bergan. Oben im Vorüberfahren kurz die Aussicht auf den Reschensee erhascht (andere ließen sich vor dem Panorama fotografieren) und auf Schotter bergab. Nach einem kurzen Gegenanstieg ging es einen Supertrail hinab zum See. Hier folgte dann ein ordentlicher Anstieg anfangs auf Asphalt später Schotter, der tat dann in der Tat schon ein bißchen weh.Verpflegungspunkt Reschner Alm Nachdem Steilstück ging es moderat auf einem Waldweg hinauf zur Reschner Alm, dieser Verpflegungspunkt hatte die Nettigkeit, das es direkt in eine kurze, fahrbare Steigung ging. Nun folgte ein lockere Fahrt bergab bis zum Schwarzsee, hier war kurz Stau und Schieben angesagt. Kaum saßen wir wieder auf den Bikes mussten wir auf Grund von Waldarbeiten wieder runter und auch runter vom Weg – wobei runter hier die Böschung rauf bedeutete. Was folgte war eine rasante Abfahrt mit teilweise über 20% Gefälle, was die Bremsen einiger Teilnehmer zum Glühen brachte und den damit verbundenen Geruch (oder war es Gestank?) erzeugte.

sportograf-30769711_lowresNach einem kurzen Anstieg ging es mit leichter Steigung die letzten Kilometer auf dem Skulpturenweg Weg Sur En in Richtung Scoul. Unter anderen Umständen hätte ich hier sicher ab und angehalten und das ein oder andere Motiv digitalisiert, aber vielleicht komme ich hier noch einmal vorbei. Diese Strecke fuhren wir durchgängig zu weit und kein weiteres Team zu sehen. Kurz vor dem Ziel holten wir dann doch noch 2 Teams ein.

Nach der Ankunft, das eingeübte Spiel – Speicher auffüllen, mein Bike zu Scott und mit dem Bike des Kollegen zur Wäsche und Pflege. Die Bike Wäsche war diesmal etwas ab vom Schuss und so fuhr ich halt mal eine kleine Runde bis zur Wäsche. Danach zum Camp und Schocknummer1: die Taschen stehen dicht an dicht und wir liegen direkt am Eingang – na gute Nacht! Doch dann entdeckt das Alterauge ein flüchtiges Team am Rand – nix wie hin und die Lücke belegt. Nach kurzem durchatmen, dann der nächste Schock in Form einer kalten Dusche (im wahrsten Sinne des Wortes), O-Ton: „es kann bis zu 3 Stunden dauern bis es wieder da ist“, also erst einmal draußen auf dem Basketballplatz abgemattet. Zum Glück dauerte es dann doch keine 3 Stunden und wir konnten die Spuren des Tages von uns spülen und unsere Sachen draußen aufhängen.

Die Pastaparty fand wieder auf dem Berg statt, diesmal ohne Shuttlebus, also mit ordentlichem Fußmarsch hin und zurück. Kaum waren wir wieder zurück, stand der Entschluss endgültig fest, wir schlafen draußen – da ist die Luft einfach besser.

Etappe: 52,66km 1888Hm

Zeit: 4:15.24,7

Platz: 174 / Gesamt: 178 (+3)

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