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länger, höher, schneller

Transalp Challenge 2012 – 3. Etappe

3. Etappe: Ischgl – Nauders

sportograf-30681782_lowresFür heute war Kälte angesagt, aber es war erst einmal trocken -> ein Lichtblick! …und wieder verabschiedeten wir uns vor dem Start vom zweiten Team (die Jungs hatten sich weiter nach vorn gearbeitet). Auf Grund der vorhergesagten Witterung (Schnee und Temperaturen die sich von unten der null nähern) und meines missglückten Motivationsversuches vom Vortag einigten wir uns auf Einzelrennen und nicht warten.

Den obligatorischen Morgenstau mit anschließender Wanderung den Berg hinauf gaben wir uns noch im Team, aber irgendwann wurde aus dem Stau stockender Verkehr und wir sattelten auf, wünschten uns gutes Gelingen und jeder fuhr sein Tempo – anfangs noch in Sichtweite, wenig später verloren wir uns aus den Augen. An einer Brücke über den Bach der nächste Stau – also kurz entschlossen die nassen Füße in Kauf genommen und den direkten Weg gewählt – ich liebe diese Passagen. Wenn es nur nicht so kalt wäre, aber dazu kommen wir noch. Der Anstieg lag mir und so fuhr ich meinen Rhythmus hinauf zum Gipfel und wechselte das ein oder andere Wort mit den Mitfahrern. Unter anderem tauschte ich (Transalp Rookie mit Fully und Scheibenbremsen) mich mit Jörg (15x Transalp Finisher mit einem starren Bike) über Vor- bzw. Nachteile von Scheibenbremsen und deren richtiger Bedienung aus – schließlich hatte ich im Gegensatz zu anderen Teilnehmern meine Beläge (noch) nicht tauschen müssen. An der Verpflegung war der Anstieg noch nicht zu Ende: der letzte Abschnitt zum Idjoch ging dann ordentlich in die Beine und es wurde noch dazu heftig kalt. Am Pass also direkt weiter und auf einer flotten Passage bergab nach Compatsch gesurft und den Anstieg zur Kobleralm genommen.

sportograf-30721297_lowresAuf dem Asphaltstück von der Kajetansbrücke zum Sclamischott kam das schlechte Gewissen – hoffentlich findet mein Kollege hier eine Gruppe und muss nicht alles allein im Wind fahren. Nach der zweiten Verpflegung noch einmal bergauf und „schon“ war ich im Ziel und mein Rad nach einigem Suchen in den engen Gassen zum Service bei den Scott Jungs abgegeben.

In Nauders habe ich mir ein sonniges Plätzchen im Zielbereich gesucht und gewartet, heute waren so einige einzeln unterwegs… Rico kam vor Zielschluss ins Ziel und konnte auch noch ein wenig die Sonne genießen – ich ging derweil sein Bike auf Vordermann bringen. Der Waschplatz war heute nicht so hoch frequentiert.

Heute waren die Duschen für die Bike Camper,  dann über die Hotels des Ortes verteilt und jeder bekam ein Duschmarke für sein Hotel. Wir erwischten es nicht schlecht und erholten uns dort ausgiebig, auch das Frühstück sollte morgen hier geben. Wirkt erst einmal komisch, ging aber im großen und ganz in Ordnung. Im Camp hatten wir einen Platz an der Steckdose und konnten unsere technischen Spielzeuge direkt neben der Isomatte laden. Nach der obligatorischen abendlichen Altenpflege (Massage mit Latschenkiefersalbe + Voltaren für die geschundenen Knie) ging es abends dann zur Pastaparty auf die Bergstation (hier war ich zuletzt 2006 Mittagessen), was uns einen ordentlichen Fußweg bis zur Seilbahn verschaffte. In der Seilbahn dann ein Vorgeschmack auf den morgigen Tag. Oben eine Superaussicht, aber es wurde auch ordentlich kalt – also nix mit draußen sitzen.

Nach dem Essen und der Siegerehrung dann schnell zum Lift, um nicht ewig anzustehen. Unten angekommen, nahmen wir dann den Bus bis zum Camp, d.h. ich stieg eher aus, um mein Bike vom Service abzuholen und im Park Ferme abzustellen.

Etappe: 67,83km 2720Hm

Zeit: 6:20.11,9

Platz: 175 / Gesamt: 181 (+6)

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