Berg Rad Blog

länger, höher, schneller

Ötztaler Radmarathon 2010

Foto: Sportograf.com

Geschafft!

Der 30. Ötztaler Radmarathon ist Geschichte und ich gehöre dazu. Ja, ich bin trotz (oder wegen) meiner Alpenüberquerung heil und gut über die Pässe gekommen und habe mir einen Traum erfüllt!

Glücklicherweise haben wir noch eine Regenpause für eine kurze Runde mit den Rennern genutzt, sodass ich mich am Start nach einer Woche Breitreifen und Vollfederung wieder wohl auf meinem Renni gefühlt habe. Nachdem wir die Tage vor der Veranstaltung auf Grund des Regens nur noch zu einer kurzen Ausfahrt auf dem Rad gekommen sind, beobachteten wir täglich den Wetterbericht und der sah wenig viel versprechend aus. Doch wir hatten Glück, zwar fror ich (trotz Fettpolster) gewaltig am Start, aber das verging dann nachdem das Feld nach Startschuss anruckte und bergab rollte. Spätestens am Kühtai wurde mir dann auf Grund meiner Kleiderordnung warm. Bergab nach Innsbruck war dann noch einmal kurz frösteln angesagt und dann sah das Roadbook Gruppe suchen vor – komisch alle Gruppen die ich (?) fand, waren hinter mir und schlossen sich spontan schnelleren an, deren Tempo ich nicht eingehen wollte/konnte. So bin ich im Großen und Ganzen allein die Brennerstraße entlanggerollt – immerhin war es hier warm. Vom Brenner nach Sterzing ging es dann recht entspannt und dann auch gleich weiter hinauf zum Jauffenpass – der zog sich doch in die Länge, vor allem wenn man von dem knarzenden Rad eines Classicfahrers nicht weg kommt, meine Hochachtung! An der Labe hiess es dann „Ätsch – doch nicht oben!“ Aber mit Riegel und Cola ging es auch über diesen und dann schnell wieder bergab nach St. Leonard, um dann das Finale einzuläuten Das Schild an der Strecke in Moos „Ausgeträumt“ galt nicht mir, oder doch? Die letzten Kehren den Timmelsjoch waren länger als ich sie in Erinnerung hatte. Im Tunnel dann die Frage wer hier mit schleifender Bremse fährt – oh ich bin allein… Aber dann war es soweit der letzte Pass war erklommen und es ging schnell bergab. Geschwindigkeitsrekorde waren auf Grund des Gegenwindes nicht möglich, aber das war dann schon egal. Im Roadbook stand nun den Gegenanstieg bis zur Krampfgrenze auf dem Großen Blatt – also volle Kanne rein – ohoh was ist das? Ist das noch die Grenze? Also runterschalten… und dann ab ins Tal nach Sölden, das ist jetzt nur noch die Kür. Im Ziel standen dann 10:24 auf der Uhr. Beim warten im Zielbereich, merke ich das ich wohl doch fertig bin – in praller Sonne friere ich Also ab Duschen! Am nächsten Morgen sind die Berge weiss – alles richtig gemacht.

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