Berg Rad Blog

länger, höher, schneller

3. XXL – Radmarathon in Hartha 2011

Am 28.05.2011 hieß es mal wieder zeitig aufstehen. Warum eigentlich? Tja wir – mein Kollege und ich – hatten uns den diesjährigen
3. Tharandter Fahrrad XXL Marathon als nächstes Etappenziel auf dem Weg nach Sölden ausgesucht. Nun das bedeutete 6:30 in Hartha am Start zu stehen und vorher noch die Startunterlagen holen.Nun der Wetterbericht las sich nicht so verkehrt, nur war selbst am Start nicht klar – kurz oder lang. Diese Frage bezog sich natürlich auf die Kleiderordnung und nicht die Streckenwahl. Kurzerhand Armlinge übergestreift und die Knielinge im Auto liegen gelassen. Mein Kollege verzichtete sogar auf die Radhandschuhe. ;-)

Als wir dann soweit waren und Richtung Start rollerten, setzte sich das doch recht große Feld in Bewegung und wir vollzogen einen fliegenden Start und arbeiteten uns ein wenig nach vorn. Die sich bald bildende Gruppe zerfiel in Frauenstein in ihre Einzelfahrer und fand sich wohl auch nicht wieder zusammen. So fuhren wir längere Zeit zu zweit bis sich kurz vor Neurehefeld nach kurzer Orientierungslosigkeit unserseits ein dritter zu uns fand, den wir dann über den Kamm “schleppten”. Hier war es wieder ziemlich kalt und ich bereute ein wenig die fehlenden Knielinge. Im Anstieg nach Zinnwald ließ das erste Mal die Sonne blicken und warf ein paar wärmende Sonnenstrahlen auf die munter dahinradelnden Sportsleute. Kurz vor Altenberg bildete sich dann wieder ein kleiner Zug, der größtenteils von uns angeführt wurde.

Am Kontrollpunkt Schmiedeberg fuhren wir nach kurzer Pause zu zweit weiter und sammelten im Anstieg weitere Fahrer ein, die sich von uns bis nach Prohlis (Kontrollpunkt XXL) ziehen ließen. Endlich konnten wir auch die Armlinge nach unten schieben und die Arme in den Wind halten. Wir fühlten uns immer fit und fuhren auch nach diesem Halt unser Tempo, die Pause und der zähe Anstieg mit leichtem Gegenwind in Richtung Geising forderten allerdings ihren Tribut und so ließen wir uns erstmals nach hinten fallen. Der D-Zug funktionierte jetzt sehr gut – wir rollten mit gutem Tempo bergan und unsere Gruppe wuchs stetig. Nach dem Auflesen einiger 150er rollte es weiterhin gut. Leider nur bis zu einem ungeplanten Zwischenstopp zum Speicherauffüllen vor dem Anstieg zum Grenzübergang harmonierte die Gruppe gar nicht mehr und zersplitterte bei jedem Führungswechsel durch Tempoverschärfung und unregelmäßiges Fahren.

In der Abfahrt von Altenberg und dem darauf folgenden Anstieg kämpften wir uns wieder an die Gruppe heran und liefen bis Schmiedeberg ganz gut mit – harmonisches Fahren ist allerdings etwas anderes. Nach einer kurzen Pause in Schmiedeberg rollerten wir gen Tharandt und dem Ziel entgegen.

Pünktlich zur Kleinen Friedensfahrt kamen wir nach Nettofahrzeit 7:11 pünktlich 14:00 Uhr im Ziel an und ich konnte die Nachbarsmädels, dies sich um unseren Großen gekümmert haben und natürlich Eric und seinen Verein bei nun endlich strahlendem Sonnenschein mit anfeuern.

Statistik: Lea Platz 1, Fine Platz 2 und Eric Platz 3 in Ihrer Klassenstufe. Der DSC war sehr erfolgreich und hat teilweise das komplette Podest für sich eingenommen.

Danke an die Macher – alles im allem eine sehr schöne Veranstaltung und gute Streckenwahl (sehr gut gibt es erst, wenn die Lücken im Straßenbelag weg sind (-8

Das Präsent im Ziel war eine schöne Überraschung für mich und die Kinder erzählen noch am Sonntag von der Überraschung am Ende und voll Stolz wieviele Bananen und Äpfel sie erobert haben, so jetzt gehe ich Erics Prämie – einen neuen Fahrradcomputer – anbauen.

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